Kostümsitzung am Samstag 04.02.17

Pünktlich um 19 Uhr 11 marschierte das „Drummcorps Schwanheim 07“ durch den ausverkauften Saal auf die Bühne und begeisterte uns auch in diesem Jahr mit seiner einzigartigen Show, teils auf abgedunkelter Bühne mit tollen Lichteffekten. Zum Abschluss ihres Programmes geleiteten die Musiker dann unser Komitee unter Leitung von Sitzungspräsident Axel Potrikus zu seinen Plätzen.

Nach der Begrüßung des närrischen Auditoriums der traditionelle Schlachtruf „ich sag Narr – Ihr sagt Halla“. Das Publikum war bereits jetzt bester Stimmung und voller Erwartung.

Bei der Zugabe wurde es dann sehr emotial. Der Drummcorps-Leiter Uwe Hochschwimmer verabschiedete sich gesanglich von unserem Publikum, was er als bestes Publikum aller Auftritte der Gruppe auszeichnete. Auch seitens der Narrhalla wird sehr bedauert, dass sich das Drummcorps nach nur zehn Jahren aus der Fassnacht zurückzieht. Sie waren aus unseren Sitzungen eigentlich nicht mehr wegzudenken und haben bleibenden Eindruck hinterlassen.

Die Stimmung hellte sich erst wieder auf, als anschließend die Moonies. mit viel Spaß und Ehrgeiz ihren diesjährigen Showtanz darboten. Ihr Auftritt wurde begeistert von den Gästen gefeiert und mit einer Zugabe gekrönt.

Nach dieser tollen Eröffnung folgte der „Eisbrecher“ in der Bütt, Stefan Fink von „Kolping-Zentral“, in diesem Jahr als „Mister Brexit“. Mit närrischen Reimen wurden unsere britischen Nachbarn, mit Einbeziehung des Publikums in den Refrain, durch den Kakao gezogen. Wie immer perfekt vorgetragen, löste er bereits jetzt manche Lachträne beim Publikum.

Nun wurde es voll auf der Bühne. Als Geburtstagsüberraschung hatten alle Tanzgruppen der Narrhalla auf den Titel Total Eclipse of the Heart von Bonnie Tyler einen gemeinsamen Tanz einstudiert. Eine ganz tolle Leistung, einmalig und unvergesslich.

Erstmals kam dann Deltlef Sissol vom Volkschor Dotzheim in unsere Bütt. Unter dem Motto „Wenn eine alte Scheune brennt“ berichtete er mit seinem trockenen Humor von seinem Opa auf Freiersfüßen. Die Gäste hatte sichtlich Spaß und es gab reichlich UiUiUi`s.

Anschließend bestaunte das Publikum dann den graziösen Tanz des Narrhalla-Solo’s Chantal Waltrich.

Dann bewährte sich unsere traditionelle Sitzungskapelle „die Ohareks“ aus Rüdesheim, mit einer Schunkelrunde.

Es folgte der Galaxy-Gardetanz. Perfekt und temperamentvoll ziehen die jungen Damen in jedem Jahr das Publikum in ihren Bann und auch in diesem Jahr wieder zu Beifallsstürmen hin.

Als „Mann vom Altpapier“ brachte jetzt Guntram Eisemann vom CBVN seine Interpretationen der Zeitungsartikel des letzten Jahres. Da bekam dann mancher Politiker und vor allem die Mainzer ihr Fett weg.

Den Abschluss der ersten Sitzungshälfte bestritt dann die Vereinssängerin Renate Jacob. Sie präsentierte aktuelle und ältere Schlager zum Mitmachen und Mitfeiern, natürlich waren zwei Zugaben fällig.

Die „Räubers“, Guggemusik aus Nordenstadt, enterten bereits in der Pause unter ihrem Motto „not good, but laut“ die Narrhalla-Bühne. Getreu diesem Motto wurde dem Publikum bereits zu Beginn der zweiten Sitzungshälfte so richtig eingeheizt. Nach dem Einzug des Komitees wurde wieder getanzt: die Luneas wirbelten mit ihrem Gardetanz über die Bühne und wurden stürmisch gefeiert.

Danach kamen dann von der „Teutonia Auringen“ die „Babbelschnute“ als „Fred und Wilma Feuerstein“ alias Thomas Baum und Markus Lehmann in den Kaisersaal. Perfekt gereimt und mit närrischen Gesangseinlagen konnten sie auch in diesem Jahr wieder unser Publikum begeistern.

Stimmungssängerin Claudia Matejunas stürmte danach auf die Bühne und brachte Hit auf Hit – Live und zum Mitmachen.

Nun tanzten die Golden Girls in Abba-Kostümen und gingen ohne Zugabe von der Bühne. Diese folgte nämlich nach einer durch Axel Potrikus und Micheal Biehl (Manamana-Puppenspiel) überbrückten Umziehpause. Mit einem genauso originellen wie urkomischen Strumpfhosentanz sorgten sie für Begeisterungsstürme.

Dann kam der unvergleichliche Michael Großmann von den „Wubbe“. Ohne Motto zauberte er wieder einmal einen Vortrag der Extraklasse: Auch zu spätem Zeitpunkt trifft er den Geschmack des Publikums und liefert dann auch noch die stürmisch geforderte „Nummer vier“.

Und gleich noch einmal Tanz, die Showtanzformation Galaxy. Fehlerlos, mit atemberaubender Geschwindigkeit und mit erkennbarer Begeisterung reißt sie auch um Mitternacht das Publikum von den Sitzen – vielleicht die beste Galaxy die es je gab und das im Geburtstagsjahr.

Das begeisterte Publikum bekam natürlich die stürmisch geforderte Zugabe.

Zum Abschluss dann erstmals auf der Narrhalla-Bühne: die „Megaparts“ aus Heidenrod. Unter ihrem Motto: „Kölsche Bube Kölsche Mädcher“ brachten sie das begeisterte Publikum nochmals zum Singen und Tanzen.

Unser Sitzungspräsident Axel Potrikus leitete mit seiner Absage und dem letztmaligen Schlachtruf „ich sag Narr – Ihr sagt Halla“ zum großen Finale mit den „Megaparts“ über, die mit mehreren Zugaben eine grandiose Geburtstagssitzung der Narrhalla beendete.

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