Kostümsitzung am Samstag, 01.02.2020 

Pünktlich um 19 Uhr 11 marschierte die „Brass-Band Mainz-Rheingold" durch den ausverkauften Kaisersaal auf die Bühne und begeisterte mit Musik und Show. Inmitten ihres Programmes geleiteten die Musiker dann das Komitee unter Leitung von Sitzungspräsident Axel Potrikus zu seinen Plätzen.

Nach der Begrüßung des närrischen Auditoriums der traditionelle Schlachtruf „ich sag Narr – ihr sagt Halla“. Das Publikum war bereits jetzt bester Stimmung und voller Erwartung.

Es folgte die erste Tanzgruppe der Narrhalla, die Moonies. Sie zeigten mit viel Spaß und Ehrgeiz ihren diesjährigen Gardetanz. Ihr Auftritt wurde begeistert von den Gästen gefeiert und mit einer Zugabe gekrönt.

Danach der „Eisbrecher“ in der Bütt, Stefan Fink von „Kolping-Zentral“, in diesem Jahr als „Hänsel von der Klima-Gretel“. Wie gewohnt souverän, mit Einbeziehung des Publikums und perfekt vorgetragen.

Danach dann zum dritten Mal auf der Sitzung das Narrhalla-Trio mit einem sehr beeindruckenden Gardetanz und stürmisch gefeiert.

Erstmals bei einer Narrhalla-Sitzung der zwölfjährige Maximilian Schott von den Essemer Hefdbidsel, er berichtete von den Schwierigkeiten heranwachsender mit ihren Eltern. Frei vorgetragen mit hervorragender Mimik und zündenden Pointen - das begeisterte Publikum dankte mit stehenden Ovationen.

Es folgte der Galaxy-Gardetanz. Perfekt und temperamentvoll ziehen die jungen Damen in jedem Jahr das Publikum in ihren Bann und auch in diesem Jahr wieder zu Beifallsstürmen hin, zwei Raketen waren der verdiente Lohn.

Zum zweiten Mal kamen dann Hannah Baum und Sophie Lehmann von der Teutonia Auringen in die Narrhalla-Bütt. Als „Fahrschülerinnen“ wussten sie gekonnt ihren Vortrag zu präsentieren. Das Publikum war begeistert und dankte mit tosendem Applaus.

Jetzt wurde wieder getanzt: die Lunea wirbelte mit ihrem Gardetanz über die Bühne und erntete frenetischen Applaus.

Als „Mann vom Altpapier“ brachte anschließend  Guntram Eisemann vom CBVN seine Interpretationen der Zeitungsartikel des letzten Jahres. Da bekam dann mancher Politiker und vor allem die Mainzer ihr Fett weg.

Den Abschluss der ersten Sitzungshälfte machten Heiko Schöffel und Thomas Lang. Tolle Stimmungslieder, live gespielt und gesungen, teils mit selbstverfassten Texten und dem Narrhalla-Vereinslied begeisterten sie das Publikum.

Die kurze Pause verging rasant und schon standen die „Räubers“ vom CBVN auf der Bühne. Getreu ihrem Motto „Not good, but laut“, war sofort wieder eine tolle Stimmung im Saal. Während des Auftrittes erfolgte der Einzug des Komitees gefolgt von einer stürmisch geforderten Zugabe der „Räubers“.

Dann bewährte sich die traditionelle Sitzungskapelle „die Ohareks“ aus Rüdesheim, mit einer Schunkelrunde.

Nun wurde wieder getanzt: die Lunea präsentierte ihren aktuellen Showtanz und wurde stürmisch gefeiert.

In diesem Jahr als „Baby der besonderen Art“ kam dann Joe Mauer von den „Summerischer Käuzchern“ auf die Bühne. In Kostümen von drei Generationen brachte er Gag auf Gag und bezog das Publikum mit in seinen Vortrag ein. Natürlich war auch für diesen Vortrag eine Rakete fällig.

Nun tanzten die Golden Girls in einer gelungenen Interpretation des Themas „Love“.

Erstmals auf der Narrhalla-Sitzung dann „mikel-the-keys“ aus Mainz. Mit live-Gesang und eigener Keybord-Begleitung konnte er das Publikum überzeugen.

Und gleich noch einmal Tanz, die Showtanzformation Galaxy. Mit erkennbarer Begeisterung und einfallsreicher Choreographie reißt sie immer wieder das Publikum von den Sitzen.

Das begeisterte Publikum bekam natürlich die stürmisch geforderte Zugabe.

Zum Abschluss dann erstmals auf der Narrhalla-Bühne die „Sirona-Boys“. Mit teils eigen getexteten Fastnachtsschlagern in moderner Interpretation brachten sie das tobende Publikum um Mitternacht nochmals zum Singen und Tanzen.

Sitzungspräsident Axel Potrikus leitete mit seiner Absage und dem letztmaligen Schlachtruf „ich sag Narr – Ihr sagt Halla“ zum großen Finale mit den „Sirona-Boys“ über, die mit mehreren Zugaben eine grandiose Sitzung der Narrhalla beendete.

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